24 Stunden Edersee 2017

Vöhl, den 16. September 2017

Hammer!! Hammerhart……………und das in mehrfacher Hinsicht! Die 24 Stunden vom Edersee 2017, ein Trail der es in sich hatte und als Erinnerungsposten noch lange nachhallen wird. Samstag 18.00 Uhr in der Henkelhalle zu Vöhl, einer Jugendstilhalle die einst von dem hier geborenen Fritz Henkel, dem Begründer des Henkelkonzerns errichtet wurde. Eine Stunde vor dem offiziellen Start ist die Halle bereits gut gefüllt. Knapp 160 Extremwanderer hatten sich angemeldet, um die Herausforderung anzunehmen 24 Stunden lang auf ausgewählten Premiumwanderwegen einzutauchen in den Nationalpark Kellerwald Edersee. Im Nationalpark, seit 2011 geadelt als UNESCO Weltkulturerbe und nach einer Veröffentlichung des Reisemagazins GEO als eines der zehn schönsten Wälder der Welt auserkoren, fand diese Veranstaltung bereits zum vierten Mal statt. Viele Wiederholungstäter, und bekannte Gesichter konnte man begrüßen – die 24-Stunden vom Edersee haben mittlerweile einen familiären Touch, was die Veranstaltung besonders auszeichnet.

Ckeck-In in der Henkelhalle
Bereits eine Stunde vor Start war die Halle gut gefüllt

Konzeptionell hatte der Veranstalter, die Edersee Touristic GmbH,  den Ablauf der Veranstaltung optimiert. Erstmals starteten die Langstreckenwanderer um 19.00 Uhr in die Nacht hinein und 13 Stunden später traten 200 weitere Wanderer zu einer gepflegten 42- Kilometer-Tour an die durch das nordöstliche Areal des Naturparks führte. Planmäßig sollten dabei die 24-Stunden-Walker vor dem Start der Marathonis mit dem Frühstück in der Henkelhalle durch sein. So der Plan.

Nach erheblichen Niederschlägen in den letzten Tagen war der Ausrichter gezwungen die Strecke passagenweise umzulegen. Sven Bökenschmidt, der dieses Jahr zum ersten Mal die Regie der Veranstaltung übernahm, instruierte die Teilnehmer vor dem Start kartengestützt über die notwendigen Änderungen. Am langen Ende sollte es jedoch genügen ausschließlich auf die hervorragende Streckenmarkierung zu achten. Nach einem Grußwort des hier beheimateten Berufswanderers Thorsten Hoyer, der es sich nicht nehmen lässt jedes Jahr die Veranstaltung aktiv zu begleiten und den nicht einfachen Job des „Besenswagens“ in der Nachtrunde zu übernehmen startete der Troß pünktlich um 19.00 Uhr.

Thorsten Hoyer und Sven Bökenschmidt begrüßen die Extremwanderer
Letzte Informationen über den aktuellen Schlammpegel auf der Piste
Fast Formel 1-like:…….
…die brennen ja förmlich auf den Start….

Nachdem eineinhalb Stunden vor dem Start ein kräftiger Regenguß nochmals eine feuchte Marke hinterlassen hatte, öffnete sich für 24 Stunden ein stabiles Wetterfenster. So führte die erste Passage zunächst über den neuen Lichtenfelser Panoramaweg. Die untergehende Sonne setzte nochmals die gewaltigen Cumuluswolkenverbände, die sich langsam aus dem Ederseegebiet verzogen effektvoll in Szene. Hier bewahrheitete sich wieder einmal mehr eine alte Wandererkenntnis. Verzieht sich ein Regenband und schubt direkt die Sonne hinterher sollte man unmittelbar in die Wanderschuhe schlüpfen. Grandiose Aussichten bei sehr guten Sicht- und Lichtverhältnissen sind garantiert. Zeitig um 19.30 Uhr verabschiedete sich die Sonne und rasch zog der Nachtschleier über die bewaldeten Hänge des Edersees. Mit einer gesunden Marschzahl war bereits eine Stunde nach dem Start die 6,5 Kilometer entfernte erste Raststation in Thalitter erreicht.

Der Tag klinkt sich langsam aus – und elanvoll geht es in die Nacht
Zwei Wandertitanen aus der Region die 12 Wochen zuvor erfolgreich den 48-Stunden-Trail am Edersee gefinisht haben – heute auf einer lockeren 24-Stunden-Passage. Chapeau Jungs!!!
Von Anbeginn mit einer guten Schlagzahl unterwegs
Impressionen die man so schnell nicht vergisst
Letztendlich malt die Natur die schönsten Bilder….
Auch dieses Jahr wieder eine vorbildliche Streckenmarkierung
Es brennt am Himmel………
..aber unten am Laufwerk brennt nichts an…..
Der letzte Regenhaufen hat sich spektakulär zusammengeballt
Kurz vor Anbruch der Dunkelheit ist Thalitter erreicht

Hammerhart was hier geboten wurde. Entweder wurde zuvor eine Großbäckerei überfallen, oder eine Hundertschaft von Landfrauen war hier in den letzten 48 Stunden am Wirken. Kuchen bis zum Abwinken, dazu Kaffee satt – damit wurden die Langstreckenwanderer begrüßt. Dies sollte nur ein Vorgeschmack sein  sein auf die ausgezeichnete Verpflegung während der gesamten Veranstaltung. Elf Stationen, wohlweislich gut verteilt auf die gesamte Distanz ließen es an nichts fehlen. Absolut herausragend und nicht selbstverständlich die durchgängige Kaffeeversorgung! Man sollte an dieser Stelle den immensen Vorbereitungsaufwand an den einzelnen Stationen nicht nicht unterschätzen. Hier könnte sich manch ein kommerzieller Veranstalter eine gewaltige Scheibe abschneiden.

Und an jeder Station wird eifrig gestempelt
Hammerhart!
Geschätzte 8 Millionen Kalorien sind hier aufgetischt

Die nächste Teiletappe führte weiter entlang des Lichtenfelser Panoramaweges auf naturbelassenen Pfaden, die von den Regenmassen der vergangenen Tage geflutet waren.  Mit dem Anmut eines Tough Mudder Racings behaftet war man nach einigen Kilometern gut eingeschlämmt. Insbesondere die nachkommenden Wanderer waren ein mehr mit dem Malus behaftet über eingeschlämmten Boden marschieren zu müssen – jedoch das ist eben auch Outdoor. Bald war bei Kilometer 14,1 der Sportplatz in Fürstenberg erreicht. Auch hier war bestens vorgesorgt. Kaffee, Kuchen, herzhaft belegte Brötchen. Beste Voraussetzungen um sich für die lange Nachtetappe zu stärken.

Jahreszeitbedingt wird es sehr rasch dunkel
Sportplatz Fürstenberg – die zweite Nachtstation
Ohne Mampf kein Dampf….
..und der Kaffee ist heiß begehrt

Weiter ging es auf abwechslungsreichen Pfaden, von nun an den  Wegweisungen des Kellerwaldsteiges folgend.  Vorbei am Schloß Reckenberg, wo eine kleine außerplanmäßige Ehrenrunde gedreht wurde (das kommt davon wenn man wie die Lemminge seinen Vorderleuten folgt) ging es zunächst zum Dorfgemeinschaftshaus Niederorke und von dort über einen dank Straßenbauarbeiten notwendigen Bypass zur Buchenberger Festscheune. So abwechslungsreich wie die Wegestruktur war auch das Wetter. Phasenweise konnte man einen sternenklar Himmel beobachten. Mit fortschreitender Uhrzeit und einem einhergehenden Temperaturverfall auf bis zu 7 Grad zog jedoch ein feuchter Nebel auf. Von Stirnlampen erzeugte Lichtfetzen im dichten Nachtnebel  erzeugte eine durchaus mystische Grundstimmung.

Runter vom Lichtenfelser Panoramaweg – rauf auf den Kellerwaldsteig
Hier bleibt keine Hose mehr sauber – Schlammpartie zur nächtlichen Stunde
Immer den ausgezeichneten Premiumpfaden nach
Raststation Niederorke…
..mit einem ausladenden Salatbuffet (und nebenan Kuchen satt 🙂 )
Ein reges Kommen und Gehen zur nächtlichen Stunde
Und acht Kilometer weiter erfolgt der Einlauf in der Buchenberger Festscheune

Tendentiell dem Verlauf der derzeit wasserarmen Eder folgend führte die weitere Passage zunächst dem X1-Weg folgend nach Schmittlotheim,  um dann auf den Urwaldsteig das Gasthaus Kohlberg zu erreichen. Was gibt es schöneres als um 04.00 Uhr morgens in einer warmen Gaststube eine Schüssel leckere Gemüsesuppe zu verzehren? Richtig – zwei Terrinen Gemüsesuppe. So ging es anschließend weiter, entlang des Ederseeufers der Wegweisung des Urwaldsteiges folgend zurück zum ursprünglichen Startort, der Henkelhalle in Völs.  Bestellt und bezahlt waren 42 Kilometer Nachtstrecke, geliefert wurden respektable  50 Kilometer. 2 Stunden und 15 Minuten vor dem offiziellen Start der Marathonwanderer war Zeit genug ein Frühstück einzunehmen. Selbstredend für den Edersee natürlich, dass frisch zu bereitete  Rühreier zu einem ordentlichen Frühstück einfach dazugehören.

Extremwanderer dürfen fast überall durch…..
Auch Nachts sollte man daran denken – man bewegt sich in einem Nationalpark
Gasthaus Kohlberg eine angenehme Station zum Aufwärmen
Zurück in Vöhl: nach knapp elf Stunden sind die ersten 50 Kilometer geschafft
Die Startpakete für die Marathonwanderer liegen schon bereit
Tendentiell gut die Stimmung nach einer anstrengenden Nachtpassage
Von führenden Experten empfohlen und aus Langzeiterfahrung bestätigt – geniale Strickware für long-distance-walker

Eine Frühstückspause von 45 Minuten sollte genügen um zeitig vor den Neuankömmlingen in die Tagesrunde zu starten. Die Hoffnung, einen herrlichen Sonnenaufgang zu erleben musste jedoch begraben werden. Mangels Windbewegung verharrte der feuchte Dunstnebel in der Edertalsenke. Nur punktuell konnte man mutmaßen, wo sich die Sonne nun durchdrücken könnte. Jedoch entschädigte eines der schönsten Abschnitte am Urwaldsteig für diese vermeintliche Beeinträchtigung. Der spektakulärste Abschnitt des insgesamt 68 Kilometer langen Urwaldsteiges befindet sich zwischen Asel und Scheid und führt über den spektakulären Knorreichenstieg – dort wo knorrige Eichen aus den Blockhalden des Lindenbergs wachsen. Ein Blick hinab zur Alten Aseler Brücke, die mangels Wasser bereits das dritte Jahr in Folge freigelegt war. Aktuell betrug der Füllstand der Edeltalsperre 40 Prozent im Hochsommer waren es gar nur 24 Prozent gewesen.

Energieschub Tageslicht – mit Elan….
…..geht es auf die Tagesstrecke
Ab hier setzt eines der spektakulärsten Abschnitte ein
Urwaldambiente am Edersee
Das Sahnestück – der Knorreichenstieg
Die Alte Brücke von Asel – einmal mehr begehbar
Bizarre Symbiosen aus Stein….
…und Holz….
eigenwillige Wachstumsmutationen…
und saisonbedingte Gewächse…
..begleiten den Wanderer auf Schritt und Tritt…
..durch eine spektakuläre….
und bizarre Landschaft….
Ausgezeichnet die präparierten Wanderwege…
…normalweise müßte dieser Anblick kurtaxenpflichtig sein….
Kraftzentrum Stein am Stieg
Ein kurzer Abstecher zum Pastafrühstück am Basdorfer Sportplatz

Angesichts der spektakulären Eindrücke war gefühlt viel zu schnell der Sportplatz bei Basdorf erreicht. Pasta mit Bolognese, so das zweite Frühstück um 09.00 Uhr bei Kilometer 61. Ungewöhnlich aber durchaus angebracht. Frei nach dem Motto „Wer viele Körner auf der Strecke lässt braucht viele Körner“ ging es kohlenhydratgestärkt auf die beeindruckende Kahle-Hardt-Route, dort wo man dem Urwald beim Wachsen förmlich zugucken kann. Baumboliden die vor sich hinrotten, markant verformtes Geäst und weitreichende Blicke über den Edersee auf der „Schönen Aussicht“ oberhalb von Scheid. Wanderabenteuer pur.

Kreuzfidel nach mehr als 61 Kilometer…tschaaaakka
Die ersten Vorboten des Winters…Handschuhe……
Auf dem Weg zur „Schönen Aussicht“
Oberhalb von Scheid verdeutlicht sich der niedrige Pegelstand
..und weiter oben sprießen die Pilze
Abwärts Richtung Nieder-Werbe

Lediglich neun Kilometer liegen zwischen Pasta und Gulaschsuppe. Die Rede ist von der Verpflegungsstation in Nieder-Werbe. Im Stil eines Hundertwasserhauses ist die hier befindliche Talstation der Sommerrodelbahn angelegt. Ab hier setzte eine knapp 16 Kilometer lange Rundschleife ein, die am östlichen Ende hoch hinauf nach Waldeck führte. Moderat der Anstieg von Nieder-Werbe aus auf das 381 Meter hoch gelegene Waldeck. Langsam drückte sich die Sonne durch und übernahm schlussendlich die Regie am Himmel. Klein aber fein ist die Altstadt des Bergdorfes. Nach einer kurzen Kaffee- und Kuchenrast im örtlichen Feuerwehrgerätehaus ging es auf dem Urwaldsteig zurück nach Nieder-Werbe. Auch dieser Teilabschnitt beeindruckte. Mittlerweile wärmte die Sonne an der Südflanke. Steil abwärts ging es in ein tief eingekerbtes Bachtal, dem Bärenbachtal bevor es an der Gegenflanke wieder aufwärts Richtung Mühlecke geht, dort krüppelige Wälder die Bergflanken annektiert haben.

Ein unfassbares kulinarisches Angebot – hier reicht das Spektrum von der Gulaschsuppe bis zur Waffel…..
zur Abwechslung tut,s auch mal eine Banane
Der Anstieg nach Waldeck – eine Herkulesaufgabe? Mitnichten!
156 Kilometer Kellerwaldsteig – das wäre durchaus Stoff für eine 48-Stunden-Wanderung
Das Wahrzeichen von Waldeck – das gleichnamige Schloß
Die historische Altstadt von Waldeck
Sensationell – da läuft sogar ein Powerwalkerteam mit (um Überweisung der Lizenzabgabe wird gebeten :))
Ein Tässchen Kaffee an der neunten Raststation ist auch nicht verkehrt…
Auch eine gesunde Variante – Füße hoch und das Blut gegen die Strömungsrichtung zirkulieren lassen

Bald war zum zweiten Mal die Verpflegungsstation in Nieder-Werbe erreicht, die letzte Zwischenstation vor dem Endziel in Vöhl. Mit Sonnenschein im Rücken und dem Schlußspurt vor Augen war es nunmehr Zeit für einen innerlichen Weckruf bei einem herrlich kühlen Weizenbier. So ging es anschließend neu kalibriert  zunächst durch einen längeren Talabschnitt, den Schieferstein umrundend Richtung Ober-Werbe, wo eine markante Klosterruine auf einem Bergfels ins Auge springt. In der Ortsmitte  von Ober-Werbe war ein Ehepaar mit der samstäglichen Bürgersteigreinigung beschäftigt.  Mit dem lockeren Spruch „Wir machen den Weg frei“ kamen wir schnell in das Gespräch und erhielten einen kurzen historischen Abriss über Oberwerba und Ober-Werbe, über die ehemalige Ortsgrenze die die Region Frankenberg und Waldeck teilte, über das aus dem 12. Jahrhundert stammende Kloster und dem dazugehörigen Alten Friedhof und einem fünftönnigen Gesteinsabgang. Wandern – auch als Form einer Begegnung mit den Menschen der Region. So ging mit etwas historischem Hintergrund angereichert durch die weite Agrarlandschaft permanent ansteigend über den Hüttenberg hinauf nach Vöhl.

Auch eine Alternative nach Waldeck…..
Ein Blick auf die berühmte Staumauer
Raus aus Waldeck – rein in den Urwaldsteig
..auch hier an der Mühlecke eröffnet sich ein faszinierendes Panorama
Faszinierende Felsflure….
….annektiert von mächtigen Knorreichen
..zurück in Nieder-Werbe
wie wäre es zur Abwechslung mit einer Fahrt auf der Sommerrodelbahn
Aktive Gefahrenabwehr: Vor den letzten sieben Kilometern beugt man den Gefahren der Unterhopfung vor – wohl bekomms!!
Thorstens Kommentar zum erweiterten Streckenangebot: „Bei uns ist immer ein bisschen mehr drin……..“
Vorbei an der idyllisch gelegenen Stiegmühle
Zum Schluß noch ein Highlight auf der Strecke: Die Ruine des 1124 gegründeten Kloster Oberwerbe
Einfach toll: Nebenbei noch ein kurzer historischer Abriß zur Region….
Zum Schluß nochmals ein schöner Anstieg…
…mit dem Endziel Vöhl vor Augen

Nach ausgedehnten 23 Stunden, 95 Kilometern und 2.275 Höhenmetern waren die 24 Stunden vom Edersee gemeistert. Eine hammerharte Tour im wahrsten Sinne des Wortes. Anspruchsvoll aber spektakulär. Geprägt von einer perfekten Organisation und von einem umwerfenden Service. An allen Verpflegungsstationen waren die ehrenamtlichen Helfer und Einsatzkräfte mit Herzblut und Engagement dabei. Man hatte stets das Gefühl als Gast willkommen zu sein, eine besondere Note, die diese Region auszeichnet. Nicht unerwähnt bleiben sollte, wie Thorsten Hoyer in seiner Eingangslaudatio zum Start der Veranstaltung bemerkte, dass die Durchführung dieser Veranstaltung auf der Kippe stand, nachdem drei Leistungsträger nicht zur Verfügung standen (Gute Genesung vor allem an Claus Günther an dieser Stelle! und Dank an Klaus Hamel der noch in der ersten Hälfte des Jahres den konzeptionellen Grundstein für das Event legte) Dem hohen Engagement unter Federführung von Sven Bökenschmidt ist es zu verdanken, dass die Veranstaltung dennoch stattfinden konnte – und das respektable Resümee dieses Events: Einfach hammerhart!!!! Ehrensache natürlich, dass die 24 Stunden Edersee 2018 im Wanderkalender vorgemerkt sind und die immer länger werdende  To-Do-Liste um  eine sonnig-herbstliche Wochenendwanderung auf dem kompletten Urwaldsteig angereichert wurde. I,ll be back in time……….

Während der eine seine Urkunde locker im Stehen in Empfang nimmt…
nimmt die andere gerne eine komfortable Sitzhaltung ein.. Geschafft ist geschafft!

12 Kommentare

  1. Toller Beitrag, super. Mir hat es auch sehr gefallen, gut 20 1/2h habe ich für die 94km gebraucht. Aber ein paar Kilometer mehr hätte ich auch noch geschafft. Beim Gut Reckenberg auch hinter 2 anderen hinterher getrottet, obwohl ich wusste, das es eigentlich über die kleine Brücke gehen sollte. Der anschließende Matchweg hat mir jedenfalls besser gefallen als der Schotterweg von Ederbringhausen nach Buchenberg. Kann es nicht verstehen, dass einige sich wegen dem Matchweg so aufgeregt haben, ist halt so. Ab u. zu wäre ein Weghinweis angebracht, es sind doch einige falsch gewandert. Und die Verpflegung un Motivation von den Leuten an den Stationen war super, vielen Dank nochmals. Auch an die Orga, es ist nicht einfach, solch eine super Veranstaltung durchzuführen. Ich freue mich auf das nächste Jahr.

  2. Ein toller Bericht. Wir haben ihn mit Freude gelesen und die wunderschönen Fotos bestaunt. Da sieht man mal wie schön wir wohnen.
    So nette Unterhaltung haben wir selten beim Straße fegen. :)Es hat uns sehr gefreut, Sie kennenzulernen.

  3. Toller Bericht und großartige Bilder, sowohl von der Natur als auch den Wanderfreunden/-innen. Beim Anschauen und Durchlesen erlebt man die Wanderung noch einmal. Es gab wieder viele schöne Momente und neue Bekannschaften während der Wanderung. Umwerfend – wie auch in den vergangenen Jahren- die Orga und Verpflegung unterwegs. An dieser Stelle nochmal ein dickes Dankesschöööön an alle Helfer für das Vorbereiten und stundenlange Ausharren an den Stationen! Kann mich dem Schlußwort nur anschließen: I´ll be back in 2018!! Schöne Grüße, Ralph

  4. Das scheint ja wohl wirklich mal eine Teilnahme wert zu sein, muss ich mir für kommendes Jahr vormerken. Und das Wetter hat dann doch noch mitgespielt. Für mich geht es heute Abend auf die 24-h Nibelungenland Tour. Ebenfalls bei bester Wetterprognose.

  5. Hallo Martin,
    ich bin zum 1.mal auf Deiner Seite.
    Dein Bericht zum Edersee extrem (ich war dabei) und auch Deine Bilder gefallen mir sehr gut.
    Du hast wirklich ein gutes Auge für schöne Motive.
    Wünsche Dir noch viele schöne Wanderungen.
    Hubertus

  6. Hey Martin,
    super Bericht und grandiose Bilder! Es war schön mit Dir zu wandern! Der Kommentar mit den „Wandertitanen“ ist maßlos übertrieben, aber egal, trotzdem schön! :))
    Liebe Grüße aus Allendorf (Eder)
    Jürgen

  7. Hallo Martin (der Odenwälder),
    ich kann mich nur anschließen: toller Bericht, gutes Auge für die Landschaft und Situationen. Freue mich schon auf nächstes Jahr. Herzlichen Dank an das Orga-Team um Sven Bökenschmidt und die vielen freiwilligen Helfer an den Stationen. Es war mal wieder eine gute Werbung für unsere Region.
    Herzliche Grüße von Wolf´s Herbert Edersee

  8. Hallo Martin,

    ich bin ganz begeistert von Deinem tollen Bericht (und den Fotos).

    Es hat mich sehr geärgert, dass ich nicht dabei sein konnte (musste arbeiten, grrr…)
    Dabei habe ich dieses Jahr bereits den Edersee umrundet; allerdings in 2 Etappen (bin noch Anfänger).
    Und die Teilnehmer kamen in Buchenberg auch noch direkt an unserem Haus vorbei und ich war nicht da….naja, shit happens.

    Sag mal, weißt Du denn schon, wann das Abenteuer im nächsten Jahr stattfinden soll? Oder wo ich mich danach erkundigen kann?
    Ich möchte nicht wieder arbeiten müssen, sondern mir den Termin freihalten.
    Ich wäre Dir sehr über eine Antwort dankbar.

    Schöne Grüße aus Buchenberg

    Olaf

    • Hallo Olaf,

      auch für das nächste Jahr ist grundsätzlich wieder eine Veranstaltung vorgesehen — Termin ist jedoch noch nicht bekannt. Ich werde natürlich zeitig in meinem Wanderkalender den Termin veröffentlichen.

      Beste Grüße

      Martin

  9. Hallo Ihr tLieben, es war meine erste Marathonwanderung und nur die kleine Runde. Ich wohne da wo andere Urlaub machen und habe dieses Jahr zum ersten mal von diesem tollen Event gehört…?! Und spontan angemeldet! Tolle Strecke, super Organisation. Vielen Dank Es hat viel Spaß gemacht. Danke auch für den schönen Bericht und die herrlichen Bilder. Eine wirklich schöne Erinnerung. Freue mich schon jetzt auf nächstes Jahr ,da bin ich wieder dabei!!
    Heike

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