Marathon

Auf dem Rheinterassenweg

  Worms, den 31.5.2014 Mit einem großen Marketingaufwand ist der Rheinterassenweg am 27. April 2014 eröffnet worden. “Genießen Sie auf 60 km Länge die rheinhessische Kulturlandschaft in ihrer reinsten Form. Der RheinTerrassenWeg verbindet entlang der Rheinebene die beiden geschichtsträchtigen Städte Mainz und Worms mit vielen malerischen Weinorten. Die Absenkung des Oberrheingrabens, die schone viele Jahrmillionen andauert, hat die typischen Rheinterrassen entstehen lassen. Ideale Grundlage für den Anbau charakteristischer Weine und einen abwechslungsreichen Ausflug. Wandern Sie auf bestens ausgeschilderten Wanderwegen, durch Weinlagen von Weltruf und erkunden Sie die historischen Baudenkmäler entlang der Strecke. Zudem lohnt sich der Besuch einer der vielzähligen Straußwirtschaften, wo sich der Tag mit den Besten Weinen der Region und rheinhessischen Spezialitäten vorzüglich ausklingen lässt.  Die parallel dazu verlaufende Bahnlinie ermöglicht es, bequem an den Ausgangspunkt zurückzukehren. Es ist ein Weg mit Tradition; bereits seit 1907 benutzten die Wanderer auf dieser Strecke gerne den Rheinhöhenweg.” so die Darstellung der Rheinhessen-Touristig GmbH. Der Rheinterassenweg ist offiziell in sechs Etappen eingeteilt. Für Langstreckenwanderer ist die Absolvierung in zwei Etappen unproblematisch, zudem sich die Steigungen in Grenzen halten.  Start der ersten Etappe war Worm,s – Ziel das 44 Kilometer entfernte Oppenheim. Der offizielle Start beginnt am Wormser Hauptbahnhof, was aus Sicht der Wegeplaner durchaus sinnvoll ist, da in Sachen Anbindung an den ÖPNV die Zubringerfunktion gewährleistet ist. Schade jedoch, dass Worms mit seinen Sehenswürdigkeiten nicht ausreichend berücksichtigt wurde und der gelbe Zubringerweg zum “offiziellen Etappenbeginn”,dem Schoß Herrnsheim nur sehr mäßig ausgezeichnet ist. Ortsunkundige und kartenlose Wanderer können sich auf die angelegte Markierung nicht [read more…]

Walking Special

Extremtrail II

Füssen, 25. Mai 2014 Extremwandern Teil II. Eine Woche nach der Wanderbegleitung von Extremwanderer Matthias (Matze) Fußy bot sich erneut die Möglichkeit in drei Tagen auf einer extrem schönen Strecke unter extrem herrlichen Bedingungen den ostfriesischen Extremwanderer zu begleiten. Start war Landsberg an der Lech.  Entlang der Hauptroute Romatische Straße -Vom Main bis zu den Alpen- führte der Trail entlang der Lech auf ausgewogenen Pfaden durch ein herrliches Wildparkareal nach Hohenfurch.  Von Peiting nach Rottenbuch verlief der Wanderweg auf abenteuerlichen Pfaden durch die Ammerschlucht, über Stufen, Stege und Brücken und teilweise seilgesichert durch einen herrlichen Mischwald. Die Ammerschlucht wurde schon als Grand Canyon von Oberbayern tituliert.  Hier mußte die Ammer einen Molasseriegel durchschneiden und so entstand ein erstaunliches Naturbild. Die vorhandenen Nagelfluhblöcke zeugen von der Quartärzeit  der letzten zwei Millionen Jahre. Zwischenetappenziel war das ehemalige Klosterdorf Steingaden.  Nach dem spektakulären Wegverlauf  des Vortages kam für Wanderbruder Matze nach eigenen Angaben die schönste Strecke der bislang gelaufenen 1.320 Kilometer durch das deutsche Heimatland. Frühmorgens ging es  durch ein herrliches Hochmoorgebiet über einen Bohlenweg, den so genannten »Brettleweg«  Auf Holzbohlen durchquert man das herrliche Landschaftsareal um nach fünf Kilometern  die Wallfahrtskirche “zum Gegeißelten Heiland auf der Wies” zu erreichen, weltbekannt unter dem namen Wieskirche.  Durch eine der schönsten Regionen Europas, Pfaffenwinkel, führte der Trail Richtung Forggensee, dem größten Stausee Deutschlands Richtung Schwangau.  Der eingeplante Aufstieg über die sehenswerte Pöllatschlucht zum Schloß Neuschwanstein musste infolge Sperrung der Schlucht  geändert werden. So ging es via Hohenschwangau – Schloß Neuschwanstein über den Schwansee weiter Richtung Lechfall hinein nach [read more…]

Walking Special

Unterwegs mit einem Extremwanderer

Donauwörth 18.5.2014 Es gibt sie wirklich noch, die wahren Helden des Alltages, diejenigen die sagen was sie denken und tun was sie sagen. Diejenigen die noch nicht vom Mehltau der Trägheit vernebelt sind, und  nicht als Tauchsieder, Luftpumpen und müde Staubsauger ihr Dasein fristen.  Extremwanderer Matthias (Matze)  Fußy aus Spiekeroog, gehört zu dieser bemerkenswerten Kategorie. Vier Jahre lang trug der Insulaner, der sich selbst als Muschelschubser bezeichnet, den Gedanken mit sich herum einmal Deutschland von Nord bis Süd zu erwandern. Frei nach dem Motto: “Erst einzahlen, dann abheben” schuftete der freiberufliche Agrar-Ingenieur wochenlang Tag für Tag mehr als 16 Stunden. Seit 14. April ist aus diesem Gedanken Realität geworden. Unter dem Motto “Natur für Heimkinder” verbindet Matze den 1.500 Kilometer langen Trail von Spiekeroog bis zur Zugspitze mit einer caritativen Spendenaktion. Im Schnitt 30 Kilometer pro Tag  in 50 Tagen hintereinander zu absolvieren war das ambitionierte Ziel des Spiekeroogers. Unproblematisch für den Extremwanderer, Stand 21.Mai steht er nach über 1.200 absolvierten Kilometern mit 90 Kilometer deutlich im Plus. Als muskelbildende Maßnahme schultert Matze dabei mehr als 20 Kilogramm Gepäck.  Mit Unterstützung des NDR,s, Printmedien und Sponsoren ist der rührige Ostfriese bereits seit 35 Tagen ununterbrochen auf Deutschlands Wanderwegen unterwegs. Unter www.wandermatze.de  sind aktuelle Informationen zur Spendenaktion und zum Trailverlauf hinterlegt.   Matzes Fußwohnzimmer Eine besondere Ehre war es, Matze auf zwei Passagen des Trails von Maihingen nach Donauwörth begleiten zu dürfen und erleben zu können mit welcher Wanderfreude der sympathische Norddeutsche unser Heimatland entdeckt – getreu dem Motto: “Nur wo [read more…]

Marathon

Marathon nach Korsika

Korsika, 3. Mai 2014 Die Einladung war verheißungsvoll. Über Straßburg nach Korsika in 42 Kilometern. Unter der bewährten Leitung der Wanderführer Bernhard Kraus und Klaus Schledt lud der OWK Eppertshausen ein zur alljährlichen Sportmarathonwanderung.  Startort war Groß-Bieberau im Vorderen Odenwald. Entlang des mit einem blauen Dreiecks markierten Hauptwanderwegs 17 des Odenwaldklubs, der insgesamt mit 80 Kilometern von Reinheim in das Baden-Württembergische Neidenstein führt, hatten die 28 Teilnehmer der sportlichen Marathonwanderung  Gelegenheit, die Schönheit des Odenwaldes zu entdecken. Weitreichende Panoramablicke über  das Rodensteiner Land auf der Nonroder Höhe und oberhalb von Reichelsheim  waren Lohn der teilweise herausfordernden Anstiege von insgesamt 1.000 Höhenmetern. Hier an der Nonroder Höhe – der Wegkreuzung , wo die Fischbachtaler Gemarkung auf die Fränkisch Crumbacher stößt, stehen wieder 12 junge Hainbuchen – die sogenannten 12 Apostel,  als Ersatz für die 200 Jahre alten Bäume, die 2007 gefällt werden mussten. Von hier aus genießt man fantastische Rundblicke, bei klarem Wetter bis zur Frankfurter Skyline. Auf dem Nibelungensteig  führte der Trail über Weschnitz zur berühmten Walburgiskapelle. Sie soll 1671 an der Stelle eines Heiligtums aus vorchristlicher Zeit errichtet worden sein. Seit karolingischer Zeit sind hier Wallfahrten überliefert. Walburga, die im achten Jahrhundert lebte, stammte aus England, und zusammen mit ihrem Bruder Willibald folgte sie dem Missionar Bonifatius nach Deutschland.  Ein weiterer Kapellenbau folgte 1815.  Treppen führen den steilen Berghang hoch, direkt auf die Eingangsfassade mit Heiligennische zu, darüber erhebt sich ein Dachreiter mit Glöckchen. Von hier hat man einen hervorragenden Blick über Höhen und Täler bis zu der auf einer Bergkuppe gelegenen [read more…]

Marathon

Osternachtmarathon auf dem Klostersteig

Aulhausen 19. April 2014 Eine außergewöhnliche Tour hat Rheinsteigexperte Wolfgang “Django Blum”  in der Osternacht angeboten. Eingeladen wurde zur Klostersteig-Pionierwanderung vom Ostersamstag  20.00 Uhr bis Ostersonntag 08.00 Uhr. Caspar Söling, rühriger Direktor des Vincenzstiftes in Aulhausen hatte die Idee mit einem Wanderweg sechs der ursprünglich zwölf Klöster im Rheingau zu verbinden, das ehemalige Zisterzienserkloster Kloster Eberbach, die Schlosskirche Johannisberg – Teil des ehemaligen Benediktinerklosters – das Franziskanerkloster Marienthal, das frühere Kapuzinerkloster Nothgottes, die Abtei St. Hildegard in Rüdesheim und die Kirche Marienhausen, Teil des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters auf dem Gelände des Vincenzstiftes in Aulhausen. 30 Kilometer lang soll sie werden, die  Strecke, die mehrfach den Rheinsteig kreuzt und im III. Quartal 2014 ausgeschildert werden soll.   Kirche Marienhausen Wolfgang Blum begrüßte die 53 Protagonisten, die sich zur  Teilnahme entschlossen hatten, in der Klosterkapelle, dort wo als Weltpremiere erstmals der von  Künstlern mit geistigen Behinderungen gestaltete Innenraum präsentiert wurde. der Kirche Marienhausen.  Um 19.45 Uhr startete der Tross Richtung Kloster-Eberbach. Gegen 21.30 Uhr war der Einsatz von Stirnlampen gefragt. Nach einer Rast an der 1827 errichteten Kirche St. Michael in Stephanshausen, ging es Feld- und Wurzelwege weiter Richtung Kloster Eberbach, dort wo um Mitternacht eine Mitternachtssuppe im illuminierten Klosterinnenhof kredenzt wurde. Bei sternenklarem Himmel und lauen frühlingshaften Temperaturen war es wohlverträglich draußen an aufgestellten Bänken und Tischen die Atzung zu sich zu nehmen. Durch die Rheingauer Wingerts mit herrlichsten Ausblicken auf die beleuchtete Rheingauebene  führte die sich anschließende dreistündige Exkursion zum Pilgersaal vom Kloster Marienthal,  dort wo die Wanderschar vom  Abt des Klosters, Pater [read more…]

Marathon

Auf den Blütenweg Richtung Heidelberg

Weinheim 18. April 2014 Eine Woche nach dem ersten Trail folgte Teil 2 des OWK-Hauptwanderweges Nummer 3, der Blütenweg von Weinheim nach Wiesloch.  Der insgesamt 85 Kilometer lange Weg kann in zwei gut gangbaren Wandermarathons aufgeteilt werden. Gestartet wird in der zwei-Burgen-Stadt Weinheim (mundartlich Woinem). Vom der Ortsmitte geht es oberhalb über sehenswerte Stadtrandsiedelungen weiter nach Lützelsachsen, Großsachsen oberhalb herrlicher Panoramawege durch die Wingerts via Leutershausen nach Schriesheim, einem romantischen Weinstädtchen am Fuße der Strahlenburg. Kaum zu glauben aber wahr: Chanty Chor im Odenwald Über die ehemals wehrhafte Burg aus dem 13. Jahrhundert führt der Blütenweg unterhalb des Quarzporphyr-Steinbruches von Dossenheim nach Handschuhsheim, um dann nach insgesamt 23 Kilometern Heidelberg zu erreichen. Während der Burgenweg über die alte Brücke direkt zum Schloß führt, geht die Wegführung des Blütenweges über die Theodor-Heuss-Brücke am östlichen Ende der Fußgängerzone weiter zur gegenüberliegenden Seite, dort wo man einen Steilanstieg auf historischen Wegen Richtung Speyrerhof absolviert. Durch das sehenswerte Arboretum II mit seinen exotischen Bäumen aus dem Nahen und Fernen Osten streift man Rohrbach um von dort aus über die Boris-Becker-Stadt Leimen via Nusloch das Endziel Wiesloch zu erreichen. Einziger Wermutstropfen  Wiesloch verfügt als Satellit von Walldorf über keinen eigenen Bahnhof, so dass nochmals drei Kilometer nach einer ausgedehnten Tagesetappe zu absolvieren sind. In der Gesamtbetrachtung ist jedoch der Blütenweg ein bemerkenswerter Wanderweg der sicherlich auch im Herbst reizvolle Ein- und Ausblicke ermöglicht.

Marathon

Bergsträßer Blütenweg

Bergstraße, 13. April 2014 Schon die Römer waren fasziniert von der Blütenschönheit der “strata montana” – die Bergstraße, dort wo die Rheinebene in die westlichen Hänge des Odenwaldes aufsteigt. Mit dem  Blütenweg hat der Odenwaldklub eine 86 Kilometer lange Strecke von Darmstadt-Eberstadt bis nach Wiesloch als Hauptwanderweg angelegt. Der mit einem gelben B ausgezeichnete Weg ist hervorragend markiert, so dass der Wanderer ohne Kartenmaterial und GPS die Strecke genießen kann. Gestartet wird  in Darmstadt-Eberstadt an der Modaubrücke Richtung Malchen, welches am Fuße der Burg Frankenstein liegt. Weiter geht es nach Seeheim-Jugendheim dort wo die Lufthansa ein Trainings- und Conference Center unterhält. Über Alsbach führt der Blütenweg zur ältesten Stadt an der Bergstraße , Zwingenberg.  Am Fuße des Melibokus zieht sich der Blütenweg weiter nach Auerbach, Richtung Bensheim und von dort aus zur Kreisstadt Heppenheim.  Gerade dieser Abschnitt bietet weitreichende Ausblicke in die Rhein-Neckar-Ebene. Auf herrlichen Pfaden des Weinlagenwanderweges kann die Blütenpracht des “Deutschen Frühlingsgartens” bestaunt werden.   Von Heppenheim geht es durch die Weinberge hinab nach  Laudenbach. Empfehlenswert ist an dieser Stelle den Blütenweg zu verlassen,um oberhalb von Laudenbach die attraktivere Wegführung des Burgenwegs zu nutzen. Bei Hemsbach laufen Burgen- und Blütenweg wiederum zusammen. Nach immerhin 42 Kilometern und knapp 900 Höhenmetern  ist das Tagesziel Weinheim erreicht.   Ein städtebauliches Highlight ist in Bensheim im Metzendorf-Viertel zu besichtigen.  Geplant von den Brüdern Heinrich und Georg Metzendorf, entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts  über 130 landschaftsprägende Villen und Landhäuser. Korrespondierend mit dem Schönberger Schloßpark, dem Auerbacher Fürstenlager und dem Baßmanpark kann in [read more…]

bis 35 km

Auf den Pfaden der Nibelungen

Hüttenthal 5. April 2014 Inmitten des Geoparks Bergstraße-Odenwald ist sie noch zu finden – die intakte Natur mit saftigen Wiesen und blühenden Bäumen, gepflegte Dörfer, entspannte Stille und das typischen Odenwälder Landleben.  Nach der Nibelungensage hat hier am Lindelbrunnen, unmittelbar an der Siegfried-Straße gelegen, Hagen von Tronje den Helden Siegfried erschlagen – wobei es im Odenwald mehrere diesbezügliche Plätze gibt, die auf die Meucheltat referenzieren.  Interessant auch die Darstellung der Gemeinde, die darauf verweist, dass hier seit Jahren die ortsansässige Privatbrauerei Schmucker Bier in Mossautal aus quellfrischem Odenwaldwasser braut, von dem schon Siegfried trank. Nicht zu vergessen, der weit über die Ortsgrenze bekannte Hütthenthaler Käse, der hier produziert wird. Eingeladen hatten die ortsansässigen Wanderfreunde zu einer 33 Kilometer langen Wanderung, mit teilweise anspruchsvollen Steigungen. Die hervorragende Infrastruktur (Drachenwege, Nibelungensteig, Geoparkrundwanderwege) bieten dabei hervorragende Möglichkeiten eine diesbezügliche Strecke zusammenzustellen. Alles in allem ein Beleg für den Umstand, dass der Odenwald wahrlich ein Wanderparadies ist.

Marathon

Wanderperle Heubach

Heubach, 29. März 2014 Heubach im Vorderen Odenwald – eine Wanderperle für Naturliebhaber.  Bereits zum 15. Mal hatte Michael Pohl, zweiter Vorsitzender der rührigen OWK-Ortgruppe Heubach,  zu einer sportlichen Marathonwanderung eingeladen. Unter dem diesjährigen Motto “Rund um Heubach” wurden ausgewählte Pfade und Wege zu einer 43 Kilometer langen Tour zusammengestellt. Immerhin 1.262 Höhenmeter absolvierten die 20 Powerwanderer bei traumhaften 21 Grad – und das Ende März. Nach bewährtem Muster startete die Wanderschar um 6.30 Uhr, um eine erste Morgenrunde von 16 Kilometern zu absolvieren.  Über 600 Höhenmeter waren dabei im ersten Drittel der Gesamtstrecke zu absolvieren.  Belohnt wurden die Teilnehmer mit herrlichen Panoramablicken auf die sanfthügelige Landschaft des  Buntsandsteinodenwaldes, dem Dieburger Land,bis hin Richtung Taunus und Spessart. Zunächst führt der Weg hinauf auf den seit drei Jahren angelegten Heubacher Weinberg zur Kissinger-Wünzer Hütte die im Verlaufe der Exkursion insgesamt dreimal touchiert wird. Hier an der nach den OWK-Pionieren benannte Hütte hat man fantastische Blicke auf das Heubacher und  Otzberger Land. Weiter führt der Trail zur Wiege  eines der “größten” Söhne” von Darmstadt, dem Langen Ludwig.  Im Raibacher Steinbruch wurde 1842 Buntsandstein zum Bau des Darmstädter Wahrzeichens abgebaut.  Auch die Kirche in Schaafheim wurde mit Steinen aus Raibach errichtet. Weiter geht es hinauf zum höchsten Punkt der Wanderung, zum 359 Meter hohen Binselberg. Auf dem Binselberg kreuzten sich schon zu römischen Zeiten einst mehrere wichtige Handelswege. Sei es der Frankfurter-Breuberger Weg, der Abzweig zum Bachgauer Hohl, die Hohe Straße oder der Schiffsweg zum Main, dort wo die Sandsteinblöcke verschifft wurden.  Heute [read more…]

Marathon

Bergener Panoramamarathon

Bergen-Enkheim 15. März 2014 7.15 Uhr im Saalbau des Volkshauses Enkheim. Zum zweiten Mal wird im östlichen Stadtteil Frankfurts ein Wandermarathon ausgerichtet. Unruhig scharren die in der schlangende stehenden Wandermarathonis mit den Füßen. Ungewohnterweise verzögert sich die Startkartenausgabe – für manch einen Highspeedwalker Höllenqualen. Die aufbereitete Strecke führt zunächst nach Bad Vilbel und von dort aus durch den Vilbener Stadtwald entlang des Bornheimer Tals. Die frühlingshaften Temperaturen der Vorwochen haben die Flora wahrlich explodieren lassen. Durch das Enkheimer Ried geht es hoch hinauf zur Hohen Straße und zur Hohen Loh. Die Namen lassen das Kommende erahnen. Auf Hochpfaden offenbaren sich dem Wanderer excellente Weitsichten.  Vom Spessart bis zur Ronneburg, vom Odenwald bis zum Taunus, von der Frankfurter Skyline bis zum Kraftwerk Staudinger – weitreichende 360 Grad Panoramen prägen die Gesamtstrecke. Einziger Wermutstropfen – der durchgängige Asphaltanteil gut für Radler schlecht für Wanderer. Die Hohen Straße ist ein seit der jüngeren Steinzeit beschrittene Höhenweg war von jeher eine bedeutende Handelsverbindung. Und wie diese Straße seit dem frühen Mittelalter den kürzesten Verbindungsweg zwischen den geistlichen und politischen Zentren Mainz, Fulda und Erfurt bildete, so war sie in gleicher Weise eine der Haupthandelsverbindungen zwischen den großen Messestädten Frankfurt am Main Leipzig. Ihre Bedeutung als Fernverkehrsstraße verringerte sich mit der Entstehung der Städte in den Tallagen, die den Handelsverkehr mehr und mehr an sich zogen. Nunmehr  ist die Hohe Straße als Teil der Regionalparkroute wieder so ausgebaut worden, dass ein ca. 23 Kilometer langer durchgängiger Fuß- und Radweg vom Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim bis Hammersbach mit Anschlussmöglichkeiten [read more…]

bis 20 km

Knodener Höhe

Knoden, 07. März 2014 Das knapp 500 Meter hoch gelegene Knoden im Lautertal ist ein geeigneter Ausgangsort für zahlreiche Exkursionen in alle Himmelsrichtungen. Gestartet wird am  OWK-Wanderheim ein ausgezeichnetes  Selbstverpflegerhaus, und Campus für OWK-Seminare jeglicher Art. In westlicher Richtung geht es entlang des Nibelungensteiges, der gelben Dreiecksmarkierung folgend (Hauptwanderweg  Bensheim-Michelstadt-Miltenberg) folgend rund um den markanten Knodener Kopf auf den Knodener Höhenweg Richtung Schönberger Kreuz.   Den kristallinen Odenwald querend mit den Restspuren des Felsenmeers beeindruckt der Blick auf die Höhenlagen des gegenüberliegenden Felsberges und des Melibokus. Vorbei am Schönberger Kreuz beeindrucken in der Folge weitreichende Blicke in die sanfthügelige Landschaft.  Über markante Hohlwege geht es hinab via Schloß Falkenhof zur Lauter nach Bensheim. Nach wenigen hundert Metern ist die Scheitelpunkt erreicht, um über den Weinlagenwanderweg den Rückweg anzutreten.  Bei frühlingshaften Temperaturen von 17 Grad steht die Flora kurz vor dem Blütenausbruch.  Vorbei an Gronau geht es durch herrliche Buchenwälder über Schannenbach stetig aufsteigend zurück nach Knoden. Alles in allem eine wunderbare  Halbtagswanderung mit beeindruckenden Ausblicken.

bis 20 km

Naturschutztrail im Seerich

  Münster 4. März 2014 Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah…. Zwischen Münster und Hergershausen liegt das FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat)  “Im Seerich” ein ausgewiesenes  Landschafts- und Naturschutzgebiet. Kaum zu glauben, dass in dem Areal, dort wo eine Sichtachse zwischen den Kirchtürmen von Münster und Hergershausen besteht, eine  20 Kilometer lange Exkursion realisierbar ist. Gestartet wird am Ortsausgang von Münster an der B 45 dort wo jüngst im Rahmen einer Renaturisierungsmaßname  der Verlauf der  Gersprenz  angepasst und mit einer Fischtreppe ausgestattet wurde. Flankierende Maßnahmen wie Totholzeinbau und Uferaufweitungen bieten dabei gute Voraussetzung für eine standorttypische Lebensraumgstaltung für Tier- und Pflanzenarten. Das renaturisierte Gersprenzareal zieht sich entlang bis zu den Fischweihern des Angelsportvereins in Hergershausen. An der Langfelsmühle ist der Scheitelpunkt erreicht, um Richtung Münster auf naturbelassenen Pfaden  zurückzukehren. Unweit der Wiesenmühle geht es wiederum auf  einem östlichen Parallelweg zwischen Herrengraben und Gersprenz  Richtung Hergershausen. Vorbei am Storchennest an der Kläranlage, dort wo sich bereits zwei Störche niedergelassen haben erreicht man den  Flur “Im Mommenrand” an den Hergershäuser Wiesen, dort wo  ein wahres Eldorado für Naturliebhaber entstanden. Hierbei handelt es sich um ein Auengebiet am Unterlauf der Gersprenz mit einer ausgewiesenen Fläche von 400 Hektar.  Das ausgewiesene Feucht- und Niedermoorgebiet beheimatet mittlerweile eine Vielzahl von Fischen, Vögeln, Kröten und Kleinlebewesen. Vor Hergershausen trifft man auf den Gersprenzufluss die Semme, die bei Ober-Klingen entspringt und hinter Hergershausen in die Gersprenz entwässert. Zwischen Retentionsräume wurden Polder geschaffen und aufwändige Aussichtsplattformen eingerichtet. Der Semme folgend führt der Weg durch das Naturschutzareal [read more…]