bis 35 km

Auf dem Elisabethenpfad von Frankfurt nach Marburg

Frankfurt, den 1.1.2016 Der Kampf gegen den inneren Schweinehund. Fast schon traditionell wird das neue Wanderjahr mit einem Pilgerpfad  gestartet. So geht es diesmal auf einen der drei Elisabthenpfade die von verschiedenen Himmelsrichtungen aus das Grab der heiligen Elisabeth in Marburg zum Ziel haben. Die Passage von Frankfurt nach Marburg, quert den Taunus Richtung Oberhessen  und führt über Neu-Anspach, Usingen und Wetzlar, um nach 147 Kilometern Marburg zu erreichen. Gestartet wird an der Deutschordenskirche in Frankfurt Sachsenhausen, wobei es sich aus logistischen Gründen empfiehlt in der Nähe der U-Bahnstation Frankfurt-Süd zu parken. Ein Gang durch die Elisabethenstraße gegen 7.30 Uhr am frischen Neujahrtag offenbart tiefe Einblicke in die Feierkultur des 21. Jahrhunderts. Vollbesetzt die Kebab- und Pizzabuden gegenüber dem Epizentrum des Kneipenviertels  Sachsenhausen.  Lebende Untote, schwerstens narkotisiert , inmitten des üblichen Unrates einer Silvesternacht, die Schatten Ihrer selbst sind, und verzweifelt versuchen frühmorgens mit kalorienreicher Kost die Defizite der letzten Stunden zu kompensieren. Weiter geht es zur Deutschordenskirche St. Maria Himmelfahrt. Hier setzt offiziell der Elisabthenpfad ein. Leider fehlt diesbezüglich jeglicher Hinweis an der Kirche. 1221 befand sich an dieser Stelle noch ein Hospital. 90 Jahre später wurde eine neue gotische Kirche errichtet, die Mitte des 18. Jahrhunderts barockisiert wurde.  Zur frühen Morgenstunde bestimmen auf der ansonst hochfrequentierten Walter-Kolb-Straße ausschließlich Taxen den Verkehr. „Dribb de Bach“ also südlich des Mains, geht es entlang der Platanenbäume zum Eisernen Steg, eines der Wahrzeichen der Stadt Frankfurt. Unmengen an Glas und Überreste der Pyrotechnik legen Zeugnis ab, daß traditionell das Mainufer ein absoluter Silvesterhotpot ist. [read more…]
bis 35 km

Der Taunushöhenweg von Butzbach zur Saalburg

Butzbach, den 14. November 2015 Der Taunus. Automobilfans mit Faible für die Marke Ford schwelgen in Erinnerung, eingedenk des Umstandes, dass die Kölner Autoschmiede dem damaligen  Zeitgeist entsprechend Fahrzeuge nach Städte und Landschaften benannte. So gab es einen Ford-Köln, einen Ford-Rheinland, einen Ford-Eifel und bis 1967 den Ford-Taunus inclusive der Taunomatic für Automatikfahrzeuge. Kulturhistorisch betrachtet liegt das Mittelgebirge mit seiner höchsten Erhebung, dem Großen Feldberg (879 m) in Hessen und Rheinland-Pfalz, zählt zu den ältesten Gebirgszügen unseres Landes, und hat sich analog dem heimischen Odenwald durch die Absenkung des Rheingrabens gebildet. Eingekesselt vom westlich gelegen Hunsrück, vom nördlichen Westerwald und vom östlich gelegenen Gießener Becken läuft das Schiefergebirge im Rheingau aus. Zwischen Vordertaunus und Hintertaunus liegt der Taunuskamm, und hier speziell der Taunushöhenweg als Ziel der kommenden Wanderexkursionen. Durchaus rauh ist das Klima des dünn besiedelten Landstrichs. Aus meteorologischer Sicht bildet der Taunuskamm eine Wetterscheide, was man durchaus merkt, wenn man sich auf dem Höhenkammniveau bewegt. Offiziell ist der vom Taunusclub sehr gut markierte Wanderweg (Schwarzes T auf weißem Spiegel) in acht Etappen, ausweisend 141 Kilometer und knapp 7.000 Höhenmeter, eingeteilt. Als Teil des Europäischen Fernwanderweges E 3, der Ardennenweg, startet man idealerweise in Butzbach. Die Stadt beheimatet mehr als 12.000 Seelen und war einst Residenz- und Kasernenstadt. Eine weitreichende Kulturhistorie wird durch den Umstand belegt, dass Butzbach an der Limes-Straße und an der Deutschen Fachwerkstraße liegt. Bemerkens- und sehenswert ist allemal der historische Marktplatz mit Fachwerkbauten aus dem 16. Jahrhundert. Von Butzbach aus wird die Fährte auf den 75 Kilometer [read more…]
Marathon

Wandermarathon auf Jubiläumspfaden

In Zusammenarbeit mit dem OWK  hob die  Sparkasse Dieburg 2009 anlässlich ihres 175jährigen Geschäftsjahres vier Wanderwege aus der Taufe. Jeder Weg ist für sich schon eine gute Gelegenheit die Dieburger Lande auf aussichtsreichen Pfaden zu erkunden. Wer allerdings eine sportliche Herausforderung sucht, dem sei eine eine kombinierte Streckenwanderung auf den Pfaden des „S1″ und des S2“ empfohlen.