Franken

Der WEstSPEssartweg

Laufach, den 6. Juni 2026 – Die Wespe hat im Allgemeinen keinen guten Ruf, auch wenn sie ökologisch durchaus nützlich ist. Ungefährlich hingegen, und zudem ebenso nützlich, ist der WESPE – der WEstSPEssartwanderweg, der 2022 aus der Taufe gehoben wurde. Geopolitisch gibt es keinen Westspessart. Vielmehr haben sich unter diesem Namen fünf Gemeinden, allsamt östlich von Aschaffenburg gelegen, als kommunale Allianz zusammengetan um die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit zu vertiefen. Unter dem Signet “bestechend anders” hat man dazu einen passenden Metapher gewählt, als Bezugspunkt für die “WESPE”. So lag es auch auf der Hand auch einen Wanderweg aus der Taufe zu heben, der die kommunale Verbundenheit auch zu Fuß erlebbar macht. Ausgehend von der Gemeinde Laufach hat man eine Nord- und eine Südschleife über insgesamt 68 Kilometer kreiert, wobei die Südtour als Wandermarathon mit ordentlichen Steigungen bestückt ist. So bietet es sich natürlich an, zunächst mit der Südroute zu beginnen, um am Folgetag in einem lockeren Auslauf mit der Nordschleife abzuschließen. Beide Strecken liegen zwar östlich von Aschaffenburg, jedoch in der Gesamtbetrachtung im Westen des Spessarts, womit folglich alle Himmelsrichtungen abgedeckt sind. Vom Bahnhof Laufach geht es spessarttypisch aufwärts und an in den Naturraum Wald. Der Spessart selbst ist Deutschlands größter zusammenhängender Laubmischwald und man verbindet mit der Region einiges. Das Wirtshaus im Spessart, die Spessarträuber, dunkele Waldzonen, große Wildbestände. So verläuft auch der Westspessartweg zum großen Teil im Wald – somit ideal an warmen Tagen sich in den Klimakorridor Wald zu begeben. Hier praktiziert man kein profanes Waldbaden – hier inhaliert [read more…]
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Im Wandercheck: Rund um Aschaffenburg

Aschaffenburg, den 20. Mai 2024 – Unterfranken ist um eine neue Wanderstrecke bereichert. Mit einem 68 Kilometer langen Rundweg hat man ab sofort Gelegenheit in den Einzugsbereich der größten Stadt am Bayrischen Untermain einzutauchen, dort wo schon zu Zeiten von König Ludwig dem I. vom bayrischen Nizza gesprochen wurde, dort wo der Sprachakrobat Urban Priol regelmäßig auf der heimischen Bühne herumtobt, dort wo die lokale Biersorte Schlappeseppel heißt, und dort wo die Einwohner sich selbst als Ascheberscher bezeichnen und damit auch sprachlich dokumentieren dass die südhessische Schattierung des Dialektes nicht zu verleugnen ist. Zudem wusste einst die Süddeutsche Zeitung zu berichten, dass Aschaffenburg die unbayrischste Stadt im Freistaat ist, denn hier spricht man nicht einmal unterfränkisch und überhaupt ist die Stadt eher als Vorort von Frankfurt zu betrachten, da diese zudem erst 1841 in das Königreich Bayern aufgenommen wurde und schon geologisch durch den Spessart mehr oder minder vom Rest des schönsten Bundeslandes dieser Republik (O-Ton des amtierenden Ministerpräsidenten) absorbiert ist. So bietet der neue Rundwanderweg Gelegenheit sich selbst ein Bild zu verschaffen, um im Rahmen einer zweitägigen Tour auf eine spannende Entdeckungsreise zu gehen. Gestartet wird im Park Schönbusch, einem 160 Hektar großen Landschaftsgarten, der bereits 1775 im Auftrag eines Mainzer Kurfürsten als Lust- und Wandelgarten angelegt wurde. Entlang der Kleinen Schönbuschallee führt die Strecke von den Randausläufern des Bayernhafens durch den Aschaffenburger Ortsteil Leider direkt zum Main. um nach einem weiteren Kilometer die Mainseite mit Zielrichtung Mainaschaff zu wechseln. Am Vereinsheim des Wasserskiclubs Mainaschaff verlässt man den Main, [read more…]