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Der South West Coast Path

Cornwall, 1. Juli 2026 – Bei vielen Langstreckenwanderer steht er auf der Bucket-Liste – und das zu Recht. Internationale Hiker-Magazine haben ihn als einen der zehn weltbesten Küstenwanderwege gelistet – und das vermutlich auch zu Recht. Und gerade in Deutschland hat Cornwall eienn besonders guten Ruf. Denn hier kann man das Landschaftsbild inklusive Rosamunde Pilcher-Feeling aufsaugen, hier kann man auf den Spuren Raynor Winns Buch Der Salzpfad wandeln, hier kann man auf Spurensuche der keltischen Mystik gehen, hier kann an feinen Sandbuchten entspannen, hier kann man Steilküsten bewundern und hier kann man dank Golfstrom das subtropische Klima genießen. Ursprünglich wurde der 1.014 Kilometer lange Pfad im 19. Jahrhundert als Patrouillenweg für die Coast Guard angelegt, um die Schmugglerei zu unterbinden. Denn Cornwall war von jeher schon ein Armenhaus Englands und Landschaft, Fischerei und Bergbau waren die einzigen wirtschaftlichen Tragpfeiler. Und so war die Schmuggelerei für die Bevölkerung ein willkommenes Zubrot. In den siebziger Jahren erkannte man den touristischen Nutzwert dieses Küstenweges und so gründete man 1973 eine Gesellschaft, die fünf Jahre später den South West Coast Path (SWCP) 1978 offiziell eröffnete. Laut dem letzten Impact Report 2024 verzeichnet man jährlich neun Millionen Wanderer, die einen Wertschöpfungsbeitrag von 520 Millionen Pfund im Land gelassen haben. So müssten täglich 25.000 Wanderer auf dem Pfad unterwegs sein. Die Zahl ist im höchsten Maße anzuzweifeln und beinhaltet vermutlich Gäste, die vom Campingplatz zur Strandbucht laufen und die endlosen Besucher, die vom Parkplatz von Lands End zu den einschlägigen Hotspots laufen. Seriöse Schätzungen hantieren mit [read more…]