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Umstädter Panoramaweg

Groß-Umstadt, den 31.Oktober 2020 – Die Aussicht auf Aussichten – für Wanderfreunde das Non-plus-ultra. Auch wenn es diese Tour offiziell nicht gibt, sie ist wunderbar wanderbar, nutzt die bestehende Infrastruktur entlang dem südhessisch-unterfränkischen Grenzgebiet, dort wo die Nahtstelle der Bergsträßer und der Fränkischen Weinkultur vorzufinden ist. Die Rede ist von Groß-Umstadt, dem Tor zum Odenwald – ein geeigneter Startort, um bei bester Wetterlage in die bunt gefärbten Weinberge einzutauchen. Von der Stadtmitte der Odenwälder Weininsel geht es zunächst Richtung Raibacher Tal, vorbei an der Museumshofreite, dem Gruberhof, dem Sonnenaufgang entgegen hinauf zur dreizehn Hektar großen Weinlage Umstädter Steingerück. Durch den kleinen Ziegelwald auf dem Herrnberg eröffnet diese Passage weitreichende Blicke in die Rhein-Main-Ebene bis zum Spessart. Über eine Talsenke führt der Trail hinüber zum Umstädter Stachelberg von wo aus man in der Ferne Aussichten hinüber in den Taunus genießen kann. Fixpunkt ist dabei die Wendelinuskapelle, die oberhalb des Weilers Klein-Umstadt liegt, und, sofern man zu einer gewogenen Tageszeit hier aufschlägt, eine passable Haltestation ist, um bei einem Schoppen Wein aus dem Rucksack die inspirierenden Aussichten von Bergstraße über den Taunus bis hin zum Spessart wirken zu lassen. Vom Umstädter Stachelberg führt die Passage hinab, Klein-Umstadt querend, um am östlichen Ende des Weilers das Gewann Hörnig des Umstädter Stachelbergs zu erklimmen. Oberhalb des benachbarten Ortes Kleestadt schwenken wir in östlicher Richtung ein. Die Textur der Landschaft ändert sich merklich. Von den Hängen der Umstädter Weinbergslagen wandert man zunächst über eine Hochplateauebene, vorbei an zahlreichen Aussiedlerhöfen hinüber zur Schlierbacher Gemarkung. Das bereits [read more…]
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Eppertshäuser Wandermarathon 2019

Eppertshausen, den 4. Mai 2019 – Traditionell startet der Odenwaldklub Eppertshausen am ersten Maiwochenende zu einem Wandermarathon, jedes Jahr mit einer neuen Strecke und einer attraktiven Einkehrmöglichkeit. So auch in diesem Jahr.  Das Ziel war vielversprechend. Der Hofstadel in der Gemarkung des unterfränkischen Mönchberg sollte der Schlußpunkt der zunächst auf  44 Kilometer ausgelegten Strecke sein. Einzig das Wetter spielte an diesem Tag nicht mit. Böige Windeinträge aus nördlicher Richtung, ein unangenehmer Graupelschauer und ein Temperatursturz auf 4 Grad stellte die Protagonisten auf eine harte  Probe. So entschied der Veranstalter  kurzfristig den Start von Eppertshausen in das benachbarte  Hergershausen zu verlegen. Bei anständigen Wetterkonditionen hätte der Streckenverlauf  schöne Ausblicke garantiert. Durch die Babenhäuser Gemarkung, dort wo alles auf Sand gebaut ist, dort wo sich Kiesseen befinden, dort wo südhessentypisch Spargelanbau auf hohem Niveau betrieben wird, führte die Passage zunächst über Flurwege nach Langstadt und von dort entlang des Schlierbachs in den gleichnamigen Weiler. Zwischen Schlierbach und dem Schaafheimer Wartturm, der im Regelfall eine herrliche Rundumsicht ermöglicht, erreichte die Schlechtwwetterfront ihren Höhepunkt. So war in Mosbach für mehr als ein Drittel der Teilnehmer die Tour zu Ende. Für die Unentwegten ging es weiter aufwärts entlang der hessisch-bayrischen Grenze bis nach 20 Kilometern das unterfränkische Mömlingen erreicht war. Mit Betreten der bayrischen Gefilde verzog sich das Regengebiet  Durch den Königswald führte die weitere Passage oberhalb von Eisenbach über den Roten Busch hinab nach Obernburg, dort wo der Main gequert wurde.  Hinter dem Weiler Schippach folgte man der Wegeführung des Fränkischen Marienweges durch den Klosterwald. [read more…]
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Schlierbacher Marathon

    Von Schlierbach führt uns der Weg über den Riedelberg Richtung Kleestadt. Weiter geht es über den Trettenberg nach Klein-Umstadt, wobei am Ortsrand auf lichten Höhen der Elterweg Richtung Sonnenhof eingeschlagen wird. Immer näher rücken die markanten Windkraftanlagen auf dem Binselberg. Eine erste Bergwertung verdient man sich mit dem stetigen Anstieg zur Oberhöhe. Das Freizeitgelände des Parkplatzes Binselberg bietet Gelegenheit eine Rast einzulegen. Vorbei an den Windrädern (die beiden Größten erreichen die Höhe eines Kölner Domes) führt der Weg über den Parkplatz “Alter Steinbruch”. Die offizielle Markierung weist Richtung Rödelshäuschen (ebenso ein exzellenter Rastplatz) um dann auf die Hohe Straße Richtung Groß-Umstadt Kernstadt einzuschwenken. Wir ziehen jedoch einen Pfad unterhalb der Hohen Straße vor und stoßen am Frankfurter Blick (vom OWK aufwändig gestaltete Aussichtsplattform) auf den alten Römerpfad um von dort aus auf den Weinlehrpfad der Winzergenossenschaft mit herrlichen Ausblicken in das Umstädter- und Otzberger Land zu gehen. Durch den unter Naturschutz stehenden Steinbornhohl steuern wir just zur Kaffeezeit zielorientiert den Marktplatz der Odenwaldinsel an. Nach einer kurzen Jause folgen wir der Beschilderung des Sparkassenweges um über den Eselsberg Richtung Steinerwald zu wandern. Immer wieder lohnt sich ein Blick zurück. Zügig erreichen wir die kleine aber feine Gemeinde Heubach. Auf der Hälfte der Strecke ist Wandersmann/frau gut beraten in die Traditionsgaststätte “Schwarzer Löwe” einzukehren, um sich für noch kommende knackige Anstiege zu präparieren. Zügig geht es danach hoch auf den Wingertsberg weiter hinauf zum Hexenhäuschen um dann wieder abzusteigen zur Heubacher Sausteige. Erneut ein Aufstieg über den Klotzeberg Richtung [read more…]