Qualitätswanderwege
Der Rheinsteig im Winter – ein leiser Zauber
Bonn, den 05. Januar 2026 – Unstet die Wetterlage zum Jahreanfang. Jedoch, das Startsignal zur Rheinsteig-Winterexkursion war eindeutig. Ein dreitägiges Wetterfenster hatte sich angeboten, um die erste Tranche einer außergewöhnlichen Winter-Wandertour anzugehen. Der Rheinsteig von Norden nach Süden, beginnend am offiziellen Startpunkt in Bonn bis nach Rheinbrohl im ersten Paket, wobei bereits der erste Wandertag mit markanten Eindrücken und einem besonderen Jubiläum bereichert wird. 06.49 Uhr am Bonner Rathaus. Es zieht wie Hechtsuppe. Offiziell hat sich das Thermometer auf – 4 Grad abgesenkt. Jedoch der Finne hat im Norden die Türe aufgelassen und so ist zapfig. Es hat einen guten Grund, bereits eineinhalb Stunden vor Sonnenaufgang zu starten, denn in Rhöndorf wartet just an diesem Tag ein besonderes Ereignis zum Wanderabschluß. Wie bereits beim Winterprolog am Endpunkt des Rheinsteigs in Wiesbaden festgestellt, hat man es tunlichst vermieden auch in der guten Stube Bonns, am dortigen Marktplatz, einen würdigen Hinweis auf den hier einsetztenden Rheinsteig anzubringen. Nachvollziehbar – denn unter den beleuchteten Kleinstelen mit dem Kürzel BTHVN setzt man hier andere Prioritäten. Auf der anderen Rheinseite verzieht sich der Rheinsteig zunächst entlang der Rheinpromenade von Bonn-Beuel um hinter dem Telekom-Campus in die ersten Anhöhen des Naturparks Siebengebirge zu führen. Vor 30 Millionen Jahren brodelten hier noch Vulkane und heute kann man an exponierten Stellen die deutlichen Spuren des Basaltabbaus besichtigen, der hier schon zu Römerzeiten betrieben wurde. Am Rabenlay Skywalk, der über eine Abbruchkante des Oberkasseler Steinbruchs eingebracht wurde, hat man einen schönen Panoramablick, vom Bonner Einzugsgebiet bis zum Drachenfels am [read more…]