111 Kilometer Potsdam-Havelland

Triple 1 in 24 Stunden

Nunmehr zum sechsten Mal veranstalten die Wietkieker in Potsdam eine spektakuläre Wanderveranstaltung mit den „24 Stunden Potsdam-Havelland“ am 9. Oktober 2020. Die Wanderungen führen wieder durch Weltkulturerbe das Potsdam, das Werdersches Havelland und die Schwielowseelandschaft Das Programm: 25, 50 und neu 111 Kilometer in 24 Stunden.

Erstmals wird man die Gelegenheit haben individuell auf die Strecke zu gehen. Hierzu berichtet der Veranstalter:

Nachdem wir unsere Langdistanz im vorigen Jahr und auf vielfachen Wunsch für Individualität und alle, die mit einem selbstbestimmten Gehtempo laufen wollen, geöffnet haben (also generell ohne Wanderführer voran) legen wir Euch jetzt noch 11 Kilometer obendrauf ! Einhundertelf Kilometer ! Dreimal die 1 ! Das ist TRIPLE ONE 111 ! Da kann nun wirklich keiner behaupten, er wäre “zu kurz gekommen”.

Ihr geht also, wie Ihr wollt. Naja, also, der Strecke müsstet Ihr schon folgen, wenn Ihr nicht auf der Strecke bleiben wollt. Ihr könnt Euch aber auch wie in den Jahren zuvor unseren erfahrenen, ortskundigen und engagierten Guides anschließen, die bisher noch jeden sicher ans Ziel gebracht haben. Doch auch hier ist der Anschluss keine Pflicht, wer’s langsamer oder schneller will als der hier allgemeine Schnitt, sucht sich seine eigene Tempo-Orientierung.

Die Touren werden wie immer von erfahrenen Wanderführern angeführt und begleitet. An ausgewählten Pausenstationen wird eine Versorgung mit kalten und warmen Getränken sowie Bananen und Müsli-Riegel sichergestellt. Warmes Essen erwartet die Teilnehmer jeder Tour. Die 111er bekommen am Ende der 24 Stunden noch ein kräftiges Frühstück. Zur Streckenversorgung gehört auch ein Shuttledienst, der an den Pausenstationen zur individuellen Rückführung zum Startort genutzt werden kann.

Die Organisation dieser Veranstaltung ist vorbildlich und eine klare Empfehlung für Extremwanderer die die Herausforderung suchen und eine außergewöhnliche Region zu Fuß entdecken wollen.  Wer sich Appetit holen möchte, dem sei der Wanderbericht aus dem Jahre 2015 auf diesem Blog empfohlen.