Schlierbacher Marathon

 

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Schlierbacher Rathaus

 

Von Schlierbach führt uns der Weg über den Riedelberg Richtung Kleestadt. Weiter geht es über den Trettenberg nach Klein-Umstadt, wobei am Ortsrand auf lichten Höhen der Elterweg Richtung Sonnenhof eingeschlagen wird. Immer näher rücken die markanten Windkraftanlagen auf dem Binselberg. Eine erste Bergwertung verdient man sich mit dem stetigen Anstieg zur Oberhöhe. Das Freizeitgelände des Parkplatzes Binselberg bietet Gelegenheit eine Rast einzulegen. Vorbei an den Windrädern (die beiden Größten erreichen die Höhe eines Kölner Domes) führt der Weg über den Parkplatz „Alter Steinbruch“. Die offizielle Markierung weist Richtung Rödelshäuschen (ebenso ein exzellenter Rastplatz) um dann auf die Hohe Straße Richtung Groß-Umstadt Kernstadt einzuschwenken. Wir ziehen jedoch einen Pfad unterhalb der Hohen Straße vor und stoßen am Frankfurter Blick (vom OWK aufwändig gestaltete Aussichtsplattform) auf den alten Römerpfad um von dort aus auf den Weinlehrpfad der Winzergenossenschaft mit herrlichen Ausblicken in das Umstädter- und Otzberger Land zu gehen.

Durch den unter Naturschutz stehenden Steinbornhohl steuern wir just zur Kaffeezeit zielorientiert den Marktplatz der Odenwaldinsel an. Nach einer kurzen Jause folgen wir der Beschilderung des Sparkassenweges um über den Eselsberg Richtung Steinerwald zu wandern. Immer wieder lohnt sich ein Blick zurück. Zügig erreichen wir die kleine aber feine Gemeinde Heubach. Auf der Hälfte der Strecke ist Wandersmann/frau gut beraten in die Traditionsgaststätte „Schwarzer Löwe“ einzukehren, um sich für noch kommende knackige Anstiege zu präparieren.

Zügig geht es danach hoch auf den Wingertsberg weiter hinauf zum Hexenhäuschen um dann wieder abzusteigen zur Heubacher Sausteige. Erneut ein Aufstieg über den Klotzeberg Richtung kleine Zinshecke um auf naturbelassenen Pfaden nach Dorndiel einzuschwenken. Der Weiler der 1806 einmal zu Bayern gehörte wird rasch durchquert um auf der Gegenseite über den Gottfriedswald Mosbach anzusteuern. Östlich geht es weiter am Ortsrand vorbei nach Wenig-Umstadt, wobei bereits der markante Maibaum signalisiert, dass man sich nun auf bayrischem Territorium befindet. Auf naturbelassenen Pfaden folgen wir der bayrischen Grenze um ein weiteres Etappenziel, den weit hin sichtbaren 22 Meter hohen Wartturm im Areal des Hammelsgrundes zu erreichen. Der 1492 errichtete Turm sicherte den Übergang des Main-Schiffweges in das Kurmainzer Gebiet. Hier begann das Geleit zum Schutz der Fuhr- und Kaufleute. Gestern wie heute hat man von hier aus herrliche Blicke in den Bachgau und nach Unterfranken. Allemal lohnend inne zu halten und die Aussicht zu genießen.

Rasch ist Schaafheim erreicht. Über das Röhrigeck empfiehlt sich ein Schwenk über die Arnoldschneise. Auf einem Biotopgelände passieren wir den Drei-Brückenweg um durch den Unterwald gehend nördlich von Schlierbach zu unserem Ausgangspunkt einzuschwenken. Alles in allem ein großartiger erlebnisreicher und anspruchsvoller Trail.

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