Kleiner Mainzer Höhenweg als Wandermarathon

dsc05795Der DAV-Mainz-Sektion sei Dank. Bereits 1983 hatte man den „Kleinen Mainzer Höhenweg“ konzipiert – eine Wanderung rund um Mainz auf aussichtsreichen Pfaden. Die Tour selbst ist auf 32,5 Kilometer ausgelegt. Start ist am Bahnhof in Mainz Laubenheim, Endpunkt der Mombacher Waldfriedhof, wobei die Buslinie 61 den Rücktransport zum Ausgangspunkt sicherstellt.

Nachhaltiger ist es  jedoch den Kreis zu schließen um durch die Mainzer Innenstadt entlang des Rheinufers zum Startpunkt Laubenheim zurückzukehren. Knappe 43 abwechslungsreiche Kilometer erwarten den ambitionierten Wanderer.

Bei gefühlten – 10 Grad  und einem böigen Nordostwind starteten wir am kältesten Ostersonntag der letzten Jahre. Von Laubenheim Richtung Hechtsheim, weiterführend nach Eberheim geht es Richtung Gau-Bischofsheim. Wirtschaftswege und Wiesenpfade wechseln sich ab.  Die diffuse Wetterlage lässt die Sichtmöglichkeiten bei klarem Wetter erahnen. Weiter geht es Richtung ZDF-Hügel Lerchenberg nach Finthen, weiterführend Richtung Mombach/Gonsenheim. Die DAV-Sektion Mainz  hat hierzu eine erschöpfende Wegbeschreibung als PDF-Dokument hinterlegt Allemal  empfehlenswert ist die Strecke zur Blütezeit angesichts der vielfältigen Obstbaumkulturen, die die Pfade säumen.

Gonsenheim querend geht es Richtung Bruchwegstadion zum Bahnhof, von dort aus zum Dom und hier weiter zum Rheinufer. Ein entspannender Auslauf nach Laubenheim beendet diese Wanderrunde.

Zwei Wermutstopfen seien benannt: Einerseits die mangelnde Pflege der Wegekennzeichnung  Ohne profundes Kartenmaterial oder GPS-Trackdatei läuft man buchstäblich Gefahr sich zu verlaufen. Andererseits der penetrante Fluglärm insbesondere bei Ostwindlage. Im Minutentakt donnern die im Landeanflug befindlichen Jets über die Mainzer Region.  Entschädigend die Tatsache dass unterwegs genügend Einkehrmöglichkeiten zu finden sind. Einzig der Kommentar einer Draiser Bewohnerin nach Frage bezüglich einer gastronomischen Einrichtung in besagter Kommune ließ aufhorchen: „Hier is nix mehr – Drais is dod!“

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3 Kommentare

  1. Hallo Wanderfreunde,
    Der Wanderverein Gräfenhausen möchte den Mainzer kleine Höhenweg erwandern. 1 Teilstück von Finthen über den Lennewald nach Mombach mit Einkehr. Bei der suche ist mir aufgefallen, dass das Edelweiss an vielen stellen nicht vorhanden sind.
    Was noch fraglich erscheint,daß der Wanderweg in alter Form und in der neuen Form von der neuen 5. Auflage topographische Karte. Welche ist Richtig, die Alte oder neue?
    Wir Wandern am 12.4.2015 ab Finthen Römerquelle.
    Wir bitten um einen Hinweiss

    Viele LG
    Wanderführer
    Friedel Schmidt

    • Lieber Wanderfreund Friedel Schmidt,

      leider läßt die Pflege der Wegekennzeichnung dieses Weges zu wünschen übrig, kein Vergleich mit dem hohen Standard des OWK. Meines Wissens hat der DAV Sektion Mainz die Strecke nicht verändert. Unter http://dav-mainz.de/huette-wege-einrichtungen/kleiner-mainzer-hoehenweg/ ist ein PDF nebst Wegbeschreibung aus dem Jahre 2007 hinterlegt. Ergänzt wird ein Hinweis angegeben: „Die Karte weicht an einigen Stellen von der markierten Route ab“. Wenn Ihr eine GPX-Datei braucht – dann herzlich gerne.

      Beste Grüße

      Martin

  2. Route wurde Anfang 2015 auf Teilstrecken nicht unerheblich geändert – habe das wesentlich hierzu auf der Seite von Outdooractive beschrieben. Auf der Seite des DAV Mainz war nichts von der neuen Routenführung erwähnt, so dass diese uns überrascht hat – auf Grund unserer Intervention wurde zumindest ein Hinweis angebracht. Die neue Route ist, nun mit 31 km um etwa 2km kürzer, auch schöner als die alte, da mehr durch Natur, kaum noch durch Ortschaften (Hechtsheim, Lerchenberg und Drais fallen weg) – Daher, wenn von Laubenheim aus gehend oben in Ober Olm in einem der beiden Supermärkte nahe des Weges noch Getränke aufrüsten, da entlang der restlichen ca.14 km nach Mombach keine Kaufm,öglichkeit mehr direkt am Weg (nur evtl. noch zwei Gaststääten). Markierung jetzt weißes Edelweiß auf grünem Grund – Gut ausgeschildert bis auf Steigung seitlich von Ober-Olm. Wenn es oben nicht mehr weitergeht, dann links.

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